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Stadt Felsberg
Die Stadt Felsberg ist eine moderne kleine Stadt mit mittelalterlicher Geschichte im Herzen von Nordhessen, mitten in den Wäldern der Märchen der Gebrüder Grimm. Sie liegt im Schwalm-Eder-Kreis, gut 20 Kilometer südlich von Kassel, und hat circa 2.500 Einwohner.
Die Infrastruktur der Stadt Felsberg (circa 11.000 Einwohner mit allen 16 Stadtteilen) ist bestens ausgestattet: Zwei Grundschulen sowie eine Gesamtschule mit Bildungsgängen Gymnasium und Mittelschule (Haupt- und Realschule) werden bis zur Klasse 10 angeboten. Ein mehrfach überregional ausgezeichnetes Soziales Dienstleistungszentrum Felsberg mit Kinderkrippe, Großküche, Haushalts- und Seniorenservice, und Schülerbetreuung sowie eine spezielle Kinder- und Frauenbeauftragte beförderte Felsberg in die Spitzenklasse in Hessen wenn es um soziale Leistungen und familienfreundliche Kommunen geht. Ein modernes beheiztes Freibad mit tollem Blick auf die Burg, ein Kindergarten, ein Jugendzentrum, eine Bücherei, ein Buchladen, 15 niedergelassene Ärzte sowie die vorbildliche Seniorenresidenz St. Valentin machen Felsberg einmalig in Nordhessen. Sieben evangelische Gemeinden, ein katholisches Pfarramt, eine neuapostolische Kirche, eine islamische Gemeinschaft sowie die in Hessen einmalige Felsberger Liberale Jüdische Gemeinde Emet weSchalom spiegeln die Vielfalt und die Offenheit der Felsberg Bürger wieder.
Es existiert auch ein Bienenkundemuseum des Bezirksimkervereins im Torhaus des ehemaligen Klosters Kartause Eppenberg am Heiligenberg; ein Museum für Vor- und Frühgeschichte und ein Heimatmuseum im Ortsteil Gensungen.
An die 100 eingetragene Vereine in Felsberg wie Sportvereine, Chöre und Gesangvereine, Schützenvereine, der Burgverein, ein Deutsch-Türkischer Kulturverein, Wanderfreunde, Heimatvereine, eine Pferde-Reithalle, Kleintierzüchter, Angelfreunde, und viele andere Vereinigungen sind lebendige Teile des Lebens und der Gemeinschaft in Felsberg und seinen Stadtteilen. Der Handball Sportverein Felsberg/Gensungen stieg 1996 als Hessenmeister in die Regionalliga auf, wurde südwestdeutscher Meister und spielte für eine Zeit in der 2. Bundesliga. Im Jahr 1972 spielte der TSV Jahn Gensungen sogar in der Ersten Bundesliga. Die Damenmannschaft im Bogenschießen vom Schützenverein Felsberg/Böddiger wurde in Jahr 2013 Deutscher Meister im Team-Wettbewerb.
Die Jugendwerkstatt- und Energiewerkstatt Felsberg bildet aus, vermittelt Lehrstellen und ist international tätig. In Gensungen bietet die Bildungsstätte Vogtscher Hof des Jugendverbandes Bund Deutscher Pfadfinder (BDP) ein historisches Tagungshaus mit einem besonderen Ambiente.
Die HNA, die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine berichtet im Lokalteil Melsungen ausführlich über das Geschehen in Felsberg und seinen 16 Stadtteilen. Die wöchentlich erscheinenden Felsberger Nachrichten veröffentlichen lokale Berichte. In Felsberg finden mehrmals jährlich Theater, Kleinkunst- und Kabarettveranstaltungen statt, auch die Open-Air-Konzerte sind bei den Bürgern als auch Touristen sehr beliebt (siehe Veranstaltungskalender der Stadt Felsberg).
Der Regionalbahnhof Felsberg-Gensungen und viele Busverbindingen verknüpfen Felsberg mit dem Umland. Die Stadt Kassel ist 25 Minuten , die Stadt Frankfurt mit Flughafen circa 2 1/2 Stunden mit der Bahn oder mit dem Auto entfernt. Hier mehr Informationen zur Anfahrt (Hotels / Restaurants in Felsberg.)
Es existieren Städtepartnerschaften mit Vernouillet (Frankreich) und Cheddar (England), sowie Freundschaftsverträge mit Felsberg (Saar), Felsberg (Schweiz) und Dingelstädt (Thüringen).
Felsberg verspürte den Hauch der Weltgeschichte:
Am 8. November 1938 (einen Tag früher als an den meisten anderen Orten in Deutschland) kam es zu einem Pogrom gegen die 18 noch in der Stadt Felsberg lebenden jüdischen Personen. Der Felsberger jüdische Mitbürger Robert Weinstein wurde zum ersten Todesopfer in den November Programmen 1938 im Deutschen Reich. Am 8. November 1938 (einen Tag früher als an den meisten anderen Orten in Deutschland) kam es zu einem von Berlin und der Gauleitung Kurhessen der NSDAP gesteuerten “spontanen ” Pogrom gegen die 18 noch in der Stadt Felsberg lebenden jüdischen Personen. Dabei starb der schwer kranke Robert Weinstein, der aus seinem Haus in der Obergasse aus dem Bett gezerrt und durch die Straßen getrieben wurde, an einem Herzinfarkt. In Gedenken an Robert Weinstein weihte die Stadt Felsberg am 8. November 2013 den Robert Weinstein Platz in der Untergasse ein.
Die Domäne Mittelhof in Gensungen war der Familensitz von Egbert Hayessen (*1913; †1944 in Berlin-Plötzensee), Major und Widerstandskämpfer, und ein Verbündeter mit Claus von Stauffenberg vom fehlgeschlagenen Attentat Operation Walküre am 20. Juli 1944 auf Hitler. Egbert Hayessen wurde am gleichen Tag des Prozesses nach der Verurteilung in einem Justizmord hingerichtet. Eine Gedenktafel in Berlin sowie am Mittelhof in Gensungen erinnert an sein vorbildliches und ehrenhaftes Handeln des Felsberges.
Der Besitzer der Altenburg, Hans von Boineburg-Lengsfeld, in dessen privaten Familienbesitz sich die Burg seit dem 16. Jahrhundert bis heute befindet, gehörte auch zum engen Kreis der Widerstandsgruppe um Stauffenberg. Er war ein Freund von Generalfeldmarschall Erwin Rommel und diente als Stadtkommandant von Groß-Paris. Boineburg verhaftete in Paris in der Verwirrung kurz nach dem Attentat führende Mitglieder der Gestapo und der SS auf Grund einer Fehlmeldung über ein gelungenes Attentat. Boineburg überlebte die Hinrichtungen. Er wurde von seinen Mitstreitern nicht verraten und redete sich damit heraus, nur Befehle aus Berlin befolgt zu haben. Boineburg war es auch, der sich mit anderen dem Befehl Hitlers widersetzte, Paris in Schutt und Asche zu legen. Er lebte nach dem Krieg in Felsberg/Altenburg.
Die Geschichte der „Drei-Burgen-Stadt“ Felsberg:
Auf dem Gebiet der Stadt Felsberg liegen die Ruinen dreier Burgen, der Felsburg, der Altenburg im Stadtteil Altenburg, und der Burg Heiligenberg oberhalb des Stadtteils Gensungen am gegenüberliegeneden Ufer der Eder. Felsberg ist daher als „Drei-Burgen-Stadt“ bekannt. Die Festungen wurden wegen ihrer strategisch wichtigen Lage im Mittelalter, zwischen dem Erzbistum Mainz und der Landgrafschaft Thüringen bzw. Hessen, errichtet. Nur am Welterbe Oberes-Mittel-Rheintal gibt es in Deutschland einen anderen Drei-Burgen-Blick mit den Burgen Katz, Rheinfeld und Burg Maus am Loreley-Felsen. Die Burg Heiligenberg gehörte dabei zu Mainz, während die Felsburg und die Altenburg zu Hessen gehörten. Sowohl die Felsburg als auch die zwei Kilometer entfernte Altenburg sind durch ihre markanten Türme (im Volksmund Butterfass genannt) gekennzeichnet. Die Salzstraße führte von der Werra, wo die Salzgewinnung stattfand, über Felsberg ins Rheinland.
Der romanische Unterbau der Felsburg aus dem 11. Jahrhundert liegt auf einem säulenförmigen Basaltkegel oberhalb der Stadt Felsberg an der alten Salzstraße, die von Bad Sooden-Allendorf an der Werra ins Ruhrgebiet führte. Die Ederfurt bei Felsberg war strategisch wichtig. Die Felsburg war Sitz der Velisberc-Dynastie, die von 1090 bis 1286 auf der Burg lebten, sich dann aber auf ihre Besitzungen im Kreis Hessisch Lichtenau zurückzogen und bald ausstarben.
Im Jahre 1090 wird Felsberg unter dem Namen Velisberc in einer Mainzer Urkunde erwähnt, ebenso 1209 in einem Güterverzeichnis des Fritzlarer Petrusstifts. Die erste urkundliche Erwähnung Felsbergs als Stadt war 1286. Der historische Stadtkern war seit dem 13. Jahrhundert von einer Stadtmauer von 830 Meter Länge umgeben, die heute noch teilweise erhalten ist.
Felsberg mit Felsburg, Stich von Matthäus Merian, 17. Jahrhundert
Felsberg in Edertal heute
Die Burgruine thront auf einem schroffen Basaltfelsen über der Altstadt. In der guterhaltenen Ringmauer liegt die Burgkapelle. Sehenswert ist auch der Bergfried, im Volksmund „Butterfaßturm“ genannt, da er hell angestrichen ist. Der Turm wurde 1388 errichtet. Die Aussichtsplattform kann über steile Holzstiegen erreicht werden. Vom Turm hat man eine wunderbare Rundsicht über Felsberg und die Ederniederung.
In der Mitte der Burg nahe der Nordmauer befindet sich der 29,5 m hohe Bergfried mit einem schmalen Turm (Butterfassturm), der in seiner heutigen Form auf das Jahr 1388 zurückgeht. Ursprünglich war sie nur 15 m hoch, wurde aber später im Rahmen einer zusätzlichen Befestigung der Burganlage um 14,5 m erhöht. An der Rückführung zum Oberbau des Turms wurde ein überdachter Wehrgang angebracht. Der jetzige Eingang wurde erst später durch die dreieinhalb Meter dicken Mauern gebrochen. Der Eingang führt zum Turmverlies und über innenliegende steile Holzleitern zu den beiden Aussichtsebenen auf der umlaufenden Zinne in ca. 15 m Höhe und zur geschlossenen Ebene auf ca. 26 m in der Turmspitze, die den Blick freigibt die Umgebung durch vier kleine Fenster.
An der Südwand steht die dem Hl. Pankratius geweihte Schlosskapelle. In der Schlosskapelle ist ein Schlossmuseum eingerichtet, in den Sommermonaten finden hier standesamtliche Trauungen statt. Über der Eingangstür der Kapelle wurde 2006 ein spendenfinanziertes Glockenspiel installiert. Heute gehört das Schloss dem Land Hessen und wird von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen betreut.
1238 kamen Burg und Stadt Felsberg zunächst an die Landgrafschaft Thüringen, bald darauf aber durch die Trennung Hessens von Thüringen nach dem Tod Heinrich Raspes an die Landgrafschaft Hessen. Die Burg war damals Sitz mehrerer landgrafischer Beamter. 1367 besiegten landgrafische Ritter, angeführt von Ritter Konrad Spiegel zum Desenberg, in der Ederniederung bei Altenburg eine Streitmacht des Hersfelder Abtes Berthold II. von Völkershausen. 1375 bewohnte die Burg der landgrafische Ministeriale und Statthalter von Niederhessen Friedrich von Felsberg; zwei Jahre zuvor hatte ihm der Landgraf die Steuereinnahmen der Stadt Felsberg verpfändet. Ab 1333 baute Landgraf Heinrich II. „der Eiserne“ die Felsenburg aus, 1387, 1388 und 1392 wurden die Befestigungsanlagen nochmals ausgebaut. Im Mainz-Hessischen Krieg 1427 führte Landgraf Ludwig I. von Hessen sein Kontingent gegen die Mainzer General Gottfried von Leiningen, der mit 600 Reitern aus Fritzlar die Gegend von Gudensberg, Felsberg und Melsungen verwüstete. Ludwig besiegte ihn auf der Großenengliser Platte zwischen Fritzlar und Großenenglis und erneut bei Fulda entscheidend, obwohl der Mainzer Erzbischof Konrad III. von Dhaun, der inzwischen selbst das Kommando über seine Armee übernommen hatte, und zwang damit Kurmainz zum Frankfurter Frieden.
Von 1455 bis 1458 lebte der Alchimist Klaus von Urbach auf der Felsburg; um dort auf Geheiß des Landgrafen Landgraf Ludwig I Gold herzustellen. Um 1510 war Euricius Cordus Rentschreiber in Felsberg.
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Anna Landgräfin von Hessen (1485–1525), in der Literatur auch häufig als Anna von Mecklenburg bezeichnet
Felsberg stand plötzlich im Zentrum hessischer Geschichte: Ab 1511 bewohnte die Mutter Philipps des Großmütigen, Landgräfin Anna, das Schloss. Sie war die die zweite Ehefrau des Landgrafen Wilhelm II. von Hessen. Sie wurde von Ihrem schwerkranken Mann seinem zweiten Testament 1508 als oberster Vormund Ihres Sohnes und Thronfolgers ernannt. Aber Annas Anspruch auf die Regentschaft wurde weder von den hessischen Landständen noch von den seit 1373 durch Erbverbrüderung erbberechtigten Herzögen von Sachsen anerkannt. Anna errang jedoch 1614 mit Unterstützung zahlreicher Adliger und Städte die Herrschaft und verbannte den bisherigen Landhofmeister und de-facto Regenten Ludwig I. von Boyneburg; der von seinen Sitz in Altenburg direkt neben der Stadt Felsberg regierte. Landgräfin Anna regierte noch über das Jahr 1519 hinaus, in dem ihr Sohn Philipp durch Kaiser Maximilian für volljährig erklärt wurde, – ohne jemals offiziell als Regentin anerkannt worden zu sein. 1544 lagerte ihr Landgraf Philipp der Großmütige in der Kapelle 297 Tonnen Schwarzpulver in der Schlosskapelle der Felsburg. Das Pulvermagazin wurde 300 Jahre lang genutzt und erst in der Kurfürstenzeit aufgegeben. Landgraf Moritz von Hessen-Kassel hielt 1626 vor seiner Abdankung sein letztes Parlament auf der Felsburg ab.
1640, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, brannte die „kroatische Reiterei“ von Octavio Piccolomini, einem kaiserlichen General Wallensteins, Orte um Felsberg nieder. Die Kroaten nahmen als Söldner am Dreißigjährigen Krieg auf Seiten der kaiserlichen Katholischen Liga, als auch der bayrischen, spanischen, dänischen und französischen Truppen in Europa teil. Am 14. August 1640 trafen vor Fritzlar die beiden Hauptarmeen der kriegführenden Mächte aufeinander. Die kaiserlich katholischen Truppen unter Piccolomini and die schwedisch protestantischen, unter der Führung von Johan Banér, lieferten sich mehrere blutige Gefechte. Felsberg geriet zwischen die Fronten und erlitt große Schäden. Den Dreißigjährigen Krieg überstand die Felsburg jedoch fast unbeschadet, verfiel dann aber langsam. 1762 wurde die Felsburg im Siebenjährigen Krieg von hessischen Jägern unter Major von Linsingen erobert und kurz darauf von französischen Truppen besetzt.
Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Felsberg Verwaltungssitz des Kantons Felsberg. Im Königreich Westphalen wurde 1808 die jüdische Glaubensgemeinschaft rechtlich den christlichen Kirchen gleichgestellt. Der Rabbiner Israel Jacobson (1768-1828) wurde unter Jerome Bonaparte Präsident des israelitischen Konsistoriums. Er zog von Seesen nach Kassel um, damit er seine Vorstellungen zu einem aufgeklärten, assimilierten Judentum in die politische Praxis umsetzen konnte. In Kassel eröffnete er ein liberales jüdisches Gebetshaus und förderte die Errichtung eines Seminars (Consistorial Schule Cassel) zur Ausbildung jüdischer Lehrer. Nordhessen, als Teil des Königreiches Westphalen, ist Geburtsort der Liberalen Jüdischen Bewegung, weltweit eine der großen Strömungen innerhalb des Judentums und bis zum Holocaust die größte jüdische Strömung in Deutschland.
Öffnungszeiten: Die Burganlage ist nur im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr zugänglich (kein Eintritt; Führungen vermittelt der Burgverein Felsberg. Der Burgverein Felsberg 1885 e.V. pachtete die Burg vom preußischen Staat. Ab 1950 bis in das Jahr 2000 wurden Sicherungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt; unter Federführung von Manfred Schaake. Auf der Seite des Burgverein Felsberg sind viele Infos zur Anlage zu finden. Mehr über die Geschichte der Felsburg lernen Sie vom Burgverein Felsberg.
Mehr: https://de.wikivoyage.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
(https://www.waymarking.com/waymarks/wm14AJN_Felsburg_Felsberg_HE_D)
Mehr: https://de.wikivoyage.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
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The City of Felsberg is a small modern city in the heart of North Hesse with a history dating back to the Middle Ages and is surrounded by the forests described in the fairy tales by the Grimm brothers. It lies in the county of Schwalm-Eder, about 20 kilometers south of Kassel, and has about 2,500 inhabitants.
The infrastructure of the city of Felsberg, which has about a total of about 11,000 inhabitants within its 16 different districts, is very well outfitted: two grade schools as well as a comprehensive school with the different possibilities of college preparation or a middle school offered to the 10th grade. An all inclusive and well recognized social services center includes a day care center, large kitchen, home and seniors service and student study help. Also a child and women’s issues specialist brings Felsberg to the level of one of the best cities in Hesse as a far as social achievements and family friendliness. Felsberg is unique in north Hesse with its modern heated swimming pool, kindergarten, youth center, library, 15 registered doctors, and the exemplary senior residence, St. Valentin. Seven Protestant congregations, a Catholic ministry, a New Apostle Church, an Islamic congregation, as well as the unique to Hesse, Felsberg Liberal Jewish Congregation, all mirror the diversity and openness of the citizens of Felsberg.
There is also a Bee museum of the local beekeepers organization in the gatehouse of the former cloister Kartause Eppenberg; a museum of ancient history and the museum of local history in the city district of Gensungen.
About 100 various registered associations are found in Felsberg such as sports groups, choirs and singing clubs, hunting groups, a city association, a German-Turkish culture group, hiking, local culture, a horse riding center, small animal breeders, fishing groups– all adding to the lively parts of life in Felsberg and its districts.
Felsberg (Velisberc) was mentioned in a document in 1090.
The Romanesque substructure of the castle from the 11th century is located on a columnar basalt cone above the town of Felsberg on the old salt road that led from Bad Sooden-Allendorf on the Werra into the Ruhr area. The Ederfurt near Felsberg was strategically important. The castle was the seat of the Velisberc dynasty, who lived in the castle from 1090 to 1286, but then withdrew to their possessions in the Hessisch Lichtenau area and soon died out.
In 1238, the castle and town of Felsberg first came to the Landgraviate of Thuringia, but soon afterwards to the Landgraviate of Hesse as a result of the separation of Hesse from Thuringia after the death of Heinrich Raspe. The castle was then the seat of a number of landgrave officials. In 1367 landgrave knights, led by the knight Konrad Spiegel zum Desenberg, defeated a force of the Hersfeld abbot Berthold II von Völkershausen in the Eder lowlands near Altenburg. In 1375 the landgrave ministerial and governor of Lower Hesse, Friedrich von Felsberg, lived in the castle; two years earlier, the landgrave had pledged the tax revenue of the city of Felsberg to him. From 1333 onwards, Landgrave Heinrich II, „the Iron“, expanded the rock castle, and the fortifications were expanded again in 1387, 1388 and 1392. In the Mainz-Hessian War of 1427, Landgrave Ludwig I of Hesse led his contingent against the Mainz general Gottfried von Leiningen, who devastated the area of ??Gudensberg, Felsberg and Melsungen with 600 riders from Fritzlar. Ludwig defeated him decisively on the Großenengliser Platte between Fritzlar and Großenenglis and again near Fulda, although the Archbishop of Mainz, Konrad III. von Dhaun, who in the meantime had taken over the command of his army himself, and thus forced Kurmainz to the peace of Frankfurt.
From 1455 to 1458 the alchemist Klaus von Urbach lived on the Felsburg; Landgrave Ludwig I had brought him to make gold. From 1511 the mother of Philip the Magnanimous, Landgravine Anna, lived in the castle. Landgrave Moritz von Hessen-Kassel held his last parliament at the castle in 1626 before his abdication. The rock castle survived the Thirty Years‘ War almost unscathed, but then slowly fell into disrepair. In 1762 the rock castle was conquered by Hessian hunters under Major von Linsingen during the Seven Years‘ War and shortly afterwards destroyed by French troops.
The hilltop castle has an almost trapezoidal floor plan. On the north and west side there are late Gothic kennels with key notches from the 14th century. The entrance with gate also dates from the 14th century. The goal is reinforced by two flank towers and equipped with two machikulis at the base, which enabled the opponent to be defended on the ground.
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1238 kamen Burg und Stadt Felsberg zunächst an die Landgrafschaft Thüringen, bald darauf aber durch die Trennung Hessens von Thüringen nach dem Tod Heinrich Raspes an die Landgrafschaft Hessen. Die Burg war damals Sitz mehrerer landgrafischer Beamter. 1367 besiegten landgrafische Ritter, angeführt von Ritter Konrad Spiegel zum Desenberg, in der Ederniederung bei Altenburg eine Streitmacht des Hersfelder Abtes Berthold II. von Völkershausen. 1375 bewohnte die Burg der landgrafische Ministeriale und Statthalter von Niederhessen Friedrich von Felsberg; zwei Jahre zuvor hatte ihm der Landgraf die Steuereinnahmen der Stadt Felsberg verpfändet. Ab 1333 baute Landgraf Heinrich II. „der Eiserne“ die Felsenburg aus, 1387, 1388 und 1392 wurden die Befestigungsanlagen nochmals ausgebaut. Im Mainz-Hessischen Krieg 1427 führte Landgraf Ludwig I. von Hessen sein Kontingent gegen die Mainzer General Gottfried von Leiningen, der mit 600 Reitern aus Fritzlar die Gegend von Gudensberg, Felsberg und Melsungen verwüstete. Ludwig besiegte ihn auf der Großenengliser Platte zwischen Fritzlar und Großenenglis und erneut bei Fulda entscheidend, obwohl der Mainzer Erzbischof Konrad III. von Dhaun, der inzwischen selbst das Kommando über seine Armee übernommen hatte, und zwang damit Kurmainz zum Frankfurter Frieden.
Von 1455 bis 1458 lebte der Alchimist Klaus von Urbach auf der Felsburg; um dort auf Geheiß des Landgrafen Landgraf Ludwig I Gold herzustellen. Um 1510 war Euricius Cordus Rentschreiber in Felsberg.
Ab 1511 bewohnte die Mutter Philipps des Großmütigen, Landgräfin Anna, das Schloss. Landgraf Moritz von Hessen-Kassel hielt 1626 vor seiner Abdankung sein letztes Parlament auf der Burg ab. Den Dreißigjährigen Krieg überstand die Felsenburg fast unbeschadet, verfiel dann aber langsam. 1762 wurde die Felsenburg im Siebenjährigen Krieg von hessischen Jägern unter Major von Linsingen erobert und kurz darauf von französischen Truppen zerstört.
Wappen der Stadt Felsberg
Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Felsberg Verwaltungssitz des Kantons Felsberg. Im Königreich Westphalen wurde 1808 die jüdische Glaubensgemeinschaft rechtlich den christlichen Kirchen gleichgestellt. Der Rabbiner Israel Jacobson (1768-1828) wurde unter Jerome Bonaparte Präsident des israelitischen Konsistoriums. Er zog von Seesen nach Kassel um, damit er seine Vorstellungen zu einem aufgeklärten, assimilierten Judentum in die politische Praxis umsetzen konnte. In Kassel eröffnete er ein liberales jüdisches Gebetshaus und förderte die Errichtung eines Seminars (Consistorial Schule Cassel) zur Ausbildung jüdischer Lehrer. Nordhessen, als Teil des Königreiches Westphalen, ist Geburtsort der Liberalen Jüdischen Bewegung, weltweit eine der großen Strömungen innerhalb des Judentums und bis zum Holocaust die größte jüdische Strömung in Deutschland.
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
Burgruine Felsburg
Die Ruine thront auf einem schroffen Basaltfelsen über der Altstadt. In der guterhaltenen Ringmauer liegt die Burgkapelle. Sehenswert ist auch der Bergfried, im Volksmund „Butterfaßturm“ genannt, da er hell angestrichen ist. Der Turm wurde 1388 errichtet. Die Aussichtsplattform kann über steile Holzstiegen erreicht werden. Vom Turm hat man eine wunderbare Rundsicht über Felsberg und die Ederniederung.
Öffnungszeiten: Die Burganlage ist nur im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr zugänglich (kein Eintritt; Führungen vermittelt der Burgverein Felsberg. Auf der Seite des Burgverein Felsberg sind viele Infos zur Anlage zu finden. ( Abbildung Altenburg links, Felsburg rechts).
Mehr: https://de.wikivoyage.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
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The City of Felsberg is a small modern city in the heart of North Hesse with a history dating back to the Middle Ages and is surrounded by the forests described in the fairy tales by the Grimm brothers. It lies in the county of Schwalm-Eder, about 20 kilometers south of Kassel, and has about 2,500 inhabitants.
The infrastructure of the city of Felsberg, which has about a total of about 11,000 inhabitants within its 16 different districts, is very well outfitted: two grade schools as well as a comprehensive school with the different possibilities of college preparation or a middle school offered to the 10th grade. An all inclusive and well recognized social services center includes a day care center, large kitchen, home and seniors service and student study help. Also a child and women’s issues specialist brings Felsberg to the level of one of the best cities in Hesse as a far as social achievements and family friendliness. Felsberg is unique in north Hesse with its modern heated swimming pool, kindergarten, youth center, library, 15 registered doctors, and the exemplary senior residence, St. Valentin. Seven Protestant congregations, a Catholic ministry, a New Apostle Church, an Islamic congregation, as well as the unique to Hesse, Felsberg Liberal Jewish Congregation, all mirror the diversity and openness of the citizens of Felsberg.
There is also a Bee museum of the local beekeepers organization in the gatehouse of the former cloister Kartause Eppenberg; a museum of ancient history and the museum of local history in the city district of Gensungen.
About 100 various registered associations are found in Felsberg such as sports groups, choirs and singing clubs, hunting groups, a city association, a German-Turkish culture group, hiking, local culture, a horse riding center, small animal breeders, fishing groups– all adding to the lively parts of life in Felsberg and its districts.
Felsberg (Velisberc) was mentioned in a document in 1090.
The Romanesque substructure of the castle from the 11th century is located on a columnar basalt cone above the town of Felsberg on the old salt road that led from Bad Sooden-Allendorf on the Werra into the Ruhr area. The Ederfurt near Felsberg was strategically important. The castle was the seat of the Velisberc dynasty, who lived in the castle from 1090 to 1286, but then withdrew to their possessions in the Hessisch Lichtenau area and soon died out.
In 1238, the castle and town of Felsberg first came to the Landgraviate of Thuringia, but soon afterwards to the Landgraviate of Hesse as a result of the separation of Hesse from Thuringia after the death of Heinrich Raspe. The castle was then the seat of a number of landgrave officials. In 1367 landgrave knights, led by the knight Konrad Spiegel zum Desenberg, defeated a force of the Hersfeld abbot Berthold II von Völkershausen in the Eder lowlands near Altenburg. In 1375 the landgrave ministerial and governor of Lower Hesse, Friedrich von Felsberg, lived in the castle; two years earlier, the landgrave had pledged the tax revenue of the city of Felsberg to him. From 1333 onwards, Landgrave Heinrich II, „the Iron“, expanded the rock castle, and the fortifications were expanded again in 1387, 1388 and 1392. In the Mainz-Hessian War of 1427, Landgrave Ludwig I of Hesse led his contingent against the Mainz general Gottfried von Leiningen, who devastated the area of ??Gudensberg, Felsberg and Melsungen with 600 riders from Fritzlar. Ludwig defeated him decisively on the Großenengliser Platte between Fritzlar and Großenenglis and again near Fulda, although the Archbishop of Mainz, Konrad III. von Dhaun, who in the meantime had taken over the command of his army himself, and thus forced Kurmainz to the peace of Frankfurt.
From 1455 to 1458 the alchemist Klaus von Urbach lived on the Felsburg; Landgrave Ludwig I had brought him to make gold. From 1511 the mother of Philip the Magnanimous, Landgravine Anna, lived in the castle. Landgrave Moritz von Hessen-Kassel held his last parliament at the castle in 1626 before his abdication. The rock castle survived the Thirty Years‘ War almost unscathed, but then slowly fell into disrepair. In 1762 the rock castle was conquered by Hessian hunters under Major von Linsingen during the Seven Years‘ War and shortly afterwards destroyed by French troops.
The hilltop castle has an almost trapezoidal floor plan. On the north and west side there are late Gothic kennels with key notches from the 14th century. The entrance with gate also dates from the 14th century. The goal is reinforced by two flank towers and equipped with two machikulis at the base, which enabled the opponent to be defended on the ground.
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Landgraf Moritz von Hessen-Kassel hielt 1626 vor seiner Abdankung sein letztes Parlament auf der Burg ab. Den Dreißigjährigen Krieg überstand die Felsenburg fast unbeschadet, verfiel dann aber langsam. 1762 wurde die Felsenburg im Siebenjährigen Krieg von hessischen Jägern unter Major von Linsingen erobert und kurz darauf von französischen Truppen zerstört.
1640, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, brannte die „kroatische Reiterei“ von Octavio Piccolomini, einem kaiserlichen General Wallensteins, Orte um Felsberg nieder. Die Kroaten nahmen als Söldner am Dreißigjährigen Krieg auf Seiten der kaiserlichen Katholischen Liga, als auch der bayrischen, spanischen, dänischen und französischen Truppen in Europa teil. Am 14. August 1640 trafen vor Fritzlar die beiden Hauptarmeen der kriegführenden Mächte aufeinander. Die kaiserlich katholischen Truppen unter Piccolomini and die schwedisch protestantischen, unter der Führung von Johan Banér, lieferten sich mehrere blutige Gefechte. Felsberg geriet zwischen die Fronten und erlitt große Schäden.
(https://www.waymarking.com/waymarks/wm14AJN_Felsburg_Felsberg_HE_D)
Wappen der Stadt Felsberg
Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Felsberg Verwaltungssitz des Kantons Felsberg. Im Königreich Westphalen wurde 1808 die jüdische Glaubensgemeinschaft rechtlich den christlichen Kirchen gleichgestellt. Der Rabbiner Israel Jacobson (1768-1828) wurde unter Jerome Bonaparte Präsident des israelitischen Konsistoriums. Er zog von Seesen nach Kassel um, damit er seine Vorstellungen zu einem aufgeklärten, assimilierten Judentum in die politische Praxis umsetzen konnte. In Kassel eröffnete er ein liberales jüdisches Gebetshaus und förderte die Errichtung eines Seminars (Consistorial Schule Cassel) zur Ausbildung jüdischer Lehrer. Nordhessen, als Teil des Königreiches Westphalen, ist Geburtsort der Liberalen Jüdischen Bewegung, weltweit eine der großen Strömungen innerhalb des Judentums und bis zum Holocaust die größte jüdische Strömung in Deutschland.
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
Mehr: https://de.wikivoyage.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
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The City of Felsberg is a small modern city in the heart of North Hesse with a history dating back to the Middle Ages and is surrounded by the forests described in the fairy tales by the Grimm brothers. It lies in the county of Schwalm-Eder, about 20 kilometers south of Kassel, and has about 2,500 inhabitants.
The infrastructure of the city of Felsberg, which has about a total of about 11,000 inhabitants within its 16 different districts, is very well outfitted: two grade schools as well as a comprehensive school with the different possibilities of college preparation or a middle school offered to the 10th grade. An all inclusive and well recognized social services center includes a day care center, large kitchen, home and seniors service and student study help. Also a child and women’s issues specialist brings Felsberg to the level of one of the best cities in Hesse as a far as social achievements and family friendliness. Felsberg is unique in north Hesse with its modern heated swimming pool, kindergarten, youth center, library, 15 registered doctors, and the exemplary senior residence, St. Valentin. Seven Protestant congregations, a Catholic ministry, a New Apostle Church, an Islamic congregation, as well as the unique to Hesse, Felsberg Liberal Jewish Congregation, all mirror the diversity and openness of the citizens of Felsberg.
There is also a Bee museum of the local beekeepers organization in the gatehouse of the former cloister Kartause Eppenberg; a museum of ancient history and the museum of local history in the city district of Gensungen.
About 100 various registered associations are found in Felsberg such as sports groups, choirs and singing clubs, hunting groups, a city association, a German-Turkish culture group, hiking, local culture, a horse riding center, small animal breeders, fishing groups– all adding to the lively parts of life in Felsberg and its districts.
Felsberg (Velisberc) was mentioned in a document in 1090.
The Romanesque substructure of the castle from the 11th century is located on a columnar basalt cone above the town of Felsberg on the old salt road that led from Bad Sooden-Allendorf on the Werra into the Ruhr area. The Ederfurt near Felsberg was strategically important. The castle was the seat of the Velisberc dynasty, who lived in the castle from 1090 to 1286, but then withdrew to their possessions in the Hessisch Lichtenau area and soon died out.
In 1238, the castle and town of Felsberg first came to the Landgraviate of Thuringia, but soon afterwards to the Landgraviate of Hesse as a result of the separation of Hesse from Thuringia after the death of Heinrich Raspe. The castle was then the seat of a number of landgrave officials. In 1367 landgrave knights, led by the knight Konrad Spiegel zum Desenberg, defeated a force of the Hersfeld abbot Berthold II von Völkershausen in the Eder lowlands near Altenburg. In 1375 the landgrave ministerial and governor of Lower Hesse, Friedrich von Felsberg, lived in the castle; two years earlier, the landgrave had pledged the tax revenue of the city of Felsberg to him. From 1333 onwards, Landgrave Heinrich II, „the Iron“, expanded the rock castle, and the fortifications were expanded again in 1387, 1388 and 1392. In the Mainz-Hessian War of 1427, Landgrave Ludwig I of Hesse led his contingent against the Mainz general Gottfried von Leiningen, who devastated the area of ??Gudensberg, Felsberg and Melsungen with 600 riders from Fritzlar. Ludwig defeated him decisively on the Großenengliser Platte between Fritzlar and Großenenglis and again near Fulda, although the Archbishop of Mainz, Konrad III. von Dhaun, who in the meantime had taken over the command of his army himself, and thus forced Kurmainz to the peace of Frankfurt.
From 1455 to 1458 the alchemist Klaus von Urbach lived on the Felsburg; Landgrave Ludwig I had brought him to make gold. From 1511 the mother of Philip the Magnanimous, Landgravine Anna, lived in the castle. Landgrave Moritz von Hessen-Kassel held his last parliament at the castle in 1626 before his abdication. The rock castle survived the Thirty Years‘ War almost unscathed, but then slowly fell into disrepair. In 1762 the rock castle was conquered by Hessian hunters under Major von Linsingen during the Seven Years‘ War and shortly afterwards destroyed by French troops.
The hilltop castle has an almost trapezoidal floor plan. On the north and west side there are late Gothic kennels with key notches from the 14th century. The entrance with gate also dates from the 14th century. The goal is reinforced by two flank towers and equipped with two machikulis at the base, which enabled the opponent to be defended on the ground.
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1238 kamen Burg und Stadt Felsberg zunächst an die Landgrafschaft Thüringen, bald darauf aber durch die Trennung Hessens von Thüringen nach dem Tod Heinrich Raspes an die Landgrafschaft Hessen. Die Burg war damals Sitz mehrerer landgrafischer Beamter. 1367 besiegten landgrafische Ritter, angeführt von Ritter Konrad Spiegel zum Desenberg, in der Ederniederung bei Altenburg eine Streitmacht des Hersfelder Abtes Berthold II. von Völkershausen. 1375 bewohnte die Burg der landgrafische Ministeriale und Statthalter von Niederhessen Friedrich von Felsberg; zwei Jahre zuvor hatte ihm der Landgraf die Steuereinnahmen der Stadt Felsberg verpfändet. Ab 1333 baute Landgraf Heinrich II. „der Eiserne“ die Felsenburg aus, 1387, 1388 und 1392 wurden die Befestigungsanlagen nochmals ausgebaut. Im Mainz-Hessischen Krieg 1427 führte Landgraf Ludwig I. von Hessen sein Kontingent gegen die Mainzer General Gottfried von Leiningen, der mit 600 Reitern aus Fritzlar die Gegend von Gudensberg, Felsberg und Melsungen verwüstete. Ludwig besiegte ihn auf der Großenengliser Platte zwischen Fritzlar und Großenenglis und erneut bei Fulda entscheidend, obwohl der Mainzer Erzbischof Konrad III. von Dhaun, der inzwischen selbst das Kommando über seine Armee übernommen hatte, und zwang damit Kurmainz zum Frankfurter Frieden.
Von 1455 bis 1458 lebte der Alchimist Klaus von Urbach auf der Felsburg; um dort auf Geheiß des Landgrafen Landgraf Ludwig I Gold herzustellen. Um 1510 war Euricius Cordus Rentschreiber in Felsberg.
Ab 1511 bewohnte die Mutter Philipps des Großmütigen, Landgräfin Anna, das Schloss. Landgraf Moritz von Hessen-Kassel hielt 1626 vor seiner Abdankung sein letztes Parlament auf der Burg ab. Den Dreißigjährigen Krieg überstand die Felsenburg fast unbeschadet, verfiel dann aber langsam. 1762 wurde die Felsenburg im Siebenjährigen Krieg von hessischen Jägern unter Major von Linsingen erobert und kurz darauf von französischen Truppen zerstört.
Wappen der Stadt Felsberg
Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Felsberg Verwaltungssitz des Kantons Felsberg. Im Königreich Westphalen wurde 1808 die jüdische Glaubensgemeinschaft rechtlich den christlichen Kirchen gleichgestellt. Der Rabbiner Israel Jacobson (1768-1828) wurde unter Jerome Bonaparte Präsident des israelitischen Konsistoriums. Er zog von Seesen nach Kassel um, damit er seine Vorstellungen zu einem aufgeklärten, assimilierten Judentum in die politische Praxis umsetzen konnte. In Kassel eröffnete er ein liberales jüdisches Gebetshaus und förderte die Errichtung eines Seminars (Consistorial Schule Cassel) zur Ausbildung jüdischer Lehrer. Nordhessen, als Teil des Königreiches Westphalen, ist Geburtsort der Liberalen Jüdischen Bewegung, weltweit eine der großen Strömungen innerhalb des Judentums und bis zum Holocaust die größte jüdische Strömung in Deutschland.
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
Burgruine Felsburg
Die Ruine thront auf einem schroffen Basaltfelsen über der Altstadt. In der guterhaltenen Ringmauer liegt die Burgkapelle. Sehenswert ist auch der Bergfried, im Volksmund „Butterfaßturm“ genannt, da er hell angestrichen ist. Der Turm wurde 1388 errichtet. Die Aussichtsplattform kann über steile Holzstiegen erreicht werden. Vom Turm hat man eine wunderbare Rundsicht über Felsberg und die Ederniederung.
Öffnungszeiten: Die Burganlage ist nur im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr zugänglich (kein Eintritt; Führungen vermittelt der Burgverein Felsberg. Auf der Seite des Burgverein Felsberg sind viele Infos zur Anlage zu finden. ( Abbildung Altenburg links, Felsburg rechts).
(Abbildung Altenburg links, Felsburg rechts; Stich, 19 Jahrhundert).
Mehr: https://de.wikivoyage.org/wiki/Felsberg_(Hessen)
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The City of Felsberg is a small modern city in the heart of North Hesse with a history dating back to the Middle Ages and is surrounded by the forests described in the fairy tales by the Grimm brothers. It lies in the county of Schwalm-Eder, about 20 kilometers south of Kassel, and has about 2,500 inhabitants.
The infrastructure of the city of Felsberg, which has about a total of about 11,000 inhabitants within its 16 different districts, is very well outfitted: two grade schools as well as a comprehensive school with the different possibilities of college preparation or a middle school offered to the 10th grade. An all inclusive and well recognized social services center includes a day care center, large kitchen, home and seniors service and student study help. Also a child and women’s issues specialist brings Felsberg to the level of one of the best cities in Hesse as a far as social achievements and family friendliness. Felsberg is unique in north Hesse with its modern heated swimming pool, kindergarten, youth center, library, 15 registered doctors, and the exemplary senior residence, St. Valentin. Seven Protestant congregations, a Catholic ministry, a New Apostle Church, an Islamic congregation, as well as the unique to Hesse, Felsberg Liberal Jewish Congregation, all mirror the diversity and openness of the citizens of Felsberg.
There is also a Bee museum of the local beekeepers organization in the gatehouse of the former cloister Kartause Eppenberg; a museum of ancient history and the museum of local history in the city district of Gensungen.
About 100 various registered associations are found in Felsberg such as sports groups, choirs and singing clubs, hunting groups, a city association, a German-Turkish culture group, hiking, local culture, a horse riding center, small animal breeders, fishing groups– all adding to the lively parts of life in Felsberg and its districts.
Felsberg (Velisberc) was mentioned in a document in 1090.
The Romanesque substructure of the castle from the 11th century is located on a columnar basalt cone above the town of Felsberg on the old salt road that led from Bad Sooden-Allendorf on the Werra into the Ruhr area. The Ederfurt near Felsberg was strategically important. The castle was the seat of the Velisberc dynasty, who lived in the castle from 1090 to 1286, but then withdrew to their possessions in the Hessisch Lichtenau area and soon died out.
In 1238, the castle and town of Felsberg first came to the Landgraviate of Thuringia, but soon afterwards to the Landgraviate of Hesse as a result of the separation of Hesse from Thuringia after the death of Heinrich Raspe. The castle was then the seat of a number of landgrave officials. In 1367 landgrave knights, led by the knight Konrad Spiegel zum Desenberg, defeated a force of the Hersfeld abbot Berthold II von Völkershausen in the Eder lowlands near Altenburg. In 1375 the landgrave ministerial and governor of Lower Hesse, Friedrich von Felsberg, lived in the castle; two years earlier, the landgrave had pledged the tax revenue of the city of Felsberg to him. From 1333 onwards, Landgrave Heinrich II, „the Iron“, expanded the rock castle, and the fortifications were expanded again in 1387, 1388 and 1392. In the Mainz-Hessian War of 1427, Landgrave Ludwig I of Hesse led his contingent against the Mainz general Gottfried von Leiningen, who devastated the area of ??Gudensberg, Felsberg and Melsungen with 600 riders from Fritzlar. Ludwig defeated him decisively on the Großenengliser Platte between Fritzlar and Großenenglis and again near Fulda, although the Archbishop of Mainz, Konrad III. von Dhaun, who in the meantime had taken over the command of his army himself, and thus forced Kurmainz to the peace of Frankfurt.
From 1455 to 1458 the alchemist Klaus von Urbach lived on the Felsburg; Landgrave Ludwig I had brought him to make gold. From 1511 the mother of Philip the Magnanimous, Landgravine Anna, lived in the castle. Landgrave Moritz von Hessen-Kassel held his last parliament at the castle in 1626 before his abdication. The rock castle survived the Thirty Years‘ War almost unscathed, but then slowly fell into disrepair. In 1762 the rock castle was conquered by Hessian hunters under Major von Linsingen during the Seven Years‘ War and shortly afterwards destroyed by French troops.
The hilltop castle has an almost trapezoidal floor plan. On the north and west side there are late Gothic kennels with key notches from the 14th century. The entrance with gate also dates from the 14th century. The goal is reinforced by two flank towers and equipped with two machikulis at the base, which enabled the opponent to be defended on the ground.
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Wappen der Stadt Felsberg


